Schulseelsorge für alle
- Dimensionen, Zielgruppen, Handlungsfelder -
Flyer mit Programm und Anmeldung (pdf-Datei)
Schule hat es verstärkt mit Heterogenität zu tun. Beispielsweise nimmt der Anteil von Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund, d.h. mit unterschiedlicher ethnischer, kultureller und religiöser Prägung, kontinuierlich zu.
Heterogenität als schulische Gegebenheit stellt eine große Herausforderung, zugleich aber auch eine Chance für schulische Akteure dar und gerät auch zunehmend in den Blick der Erziehungswissenschaft.
Auf der Tagung soll folgenden Fragen nachgegangen werden:
- Was bedeutet die zunehmende Heterogenität für die evangelische Schulseelsorge?
- Ist evangelische Schulseelsorge für alle offen?
- Wie muss Schulseelsorge konzipiert sein, um inder Schule Integration und Inklusion zu fördern, anstatt Aussonderung zu verstärken?
Auch in anderer Richtung sind Unterschiedlichkeit und Vielfalt wichtig:
Schulseelsorge wird nicht nur in Gymnasien und Berufsbildenden Schulen, sondern auch an Grundschulen, Förderschulen, Haupt- und Realschulen angeboten.
Dies erfordert jeweils eigene Konzepte. Dazu sollen Praxiserfahrungen aus unterschiedlichen Schulformen vorgestellt, reflektiert und diskutiert werden.
Die Fachtagung richtet sich an Multiplikatorinnen und Multiplikatoren in Landeskirchenämtern, Theologisch-Pädagogischen Instituten/Religionspädagogischen Zentren, Geschäftsstellen der evangelischen Kinder- und Jugend-, Schülerinnen- und Schülerarbeit, Seelsorgeinstitutionen und anderen Unterstützungssystemen schulseelsorglicher Arbeit.
Die EKD-weite Fachtagung Evangelische Schulseelsorge fand erstmals 2006 statt und wird seitdem alle zwei Jahre durchgeführt. 2008 stand sie unter dem Thema "Qualifikation Schulseelsorge":
(http://www.ci-muenster.de/themen/schule/schule3.php).
Daten:
Titel: 3. EKD-weite Fachtagung Evangelische Schulseelsorge
Termin: 14.-16.4.2010
Ort: Kronberg-Schönberg
Kontakt: Matthias Spenn, spenn@comenius.de; Dr. Harmjan Dam, RPZ Kronberg-Schönberg