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Integrations- und Sonderpädagogik

Forum für Heil- und Religionspädagogik

Annebelle Pithan

Neuer Termin

Das 7. Forum für Heil- und Religionspädagogik findet vom 18.-20.4.2012 wieder im KSI in Bad Honnef statt.

Thema: "Inklusiv - Exklusiv". Dabei sollen - im Anschluss an die Beiträge zur Integration - vor allem die praktische Umsetzung in Kirche und kirchlichen Bildungsfeldern sowie die Konsequenzen für die Aus- und Fortbildung im Zentrum stehen. Kontakt: Dr. Annebelle Pithan, pithan@comenius.de

30.07.2011
"Und schuf dem Menschen ein Gegenüber..." : Im Spannungsfeld von Autonomie und Angewiesensein
ab sofort zum Download im Open Access Bereich verfügbar

Gelungenes Jubiläum - 10 Jahre Forum für Heil- und Religionspädagogik

"Ich habe viele neue Anregungen bekommen und gehe gestärkt in meinen Berufsalltag zurück", brachte eine Teilnehmerin die Stimmung vieler auf den Punkt. Zum Thema "Und schuf dem Menschen ein Gegenüber..." : Im Spannungsfeld von Autonomie und Angewiesensein" kamen über 90 Teilnehmende aus Deutschland, Österreich, Luxemburg und Ungarn nach Bad Honnef. Für die EKD und das CI gratulierte OKR Dr. Jürgen Frank zu dieser unverzichtbaren Tradition und sprach sich für  ein inklusives Lernen aus. OKR Pfr. Klaus Eberl aus der EKiR, der den kurzfristig verhinderten Präses Nikolaus Schneider vertrat, unterstrich das notwendige Engagement der Kirchen für Menschen mit Behinderungen. Das auch künftig fortgesetzte Engagement für das Forum unterstrich Dr. Wilhelm Albrecht für den Deutschen Katecheten-Verein. Dr. Simone Bell-D’Avis betonte im Auftrag der Deutschen Bischofskonferenz die Bedeutung des Forums als Brückenschlag zwischen Schulen und Universitäten, kirchlichen und staatlichen Beauftragten und Engagierten in zahlreichen Feldern der Arbeit mit Menschen mit Behinderungen.

In seinem Festvortrag fragte Dr. Peter Radtke, Mitglied des Dt. Ethikrates, nach einem Dialog in asymmetrischen Beziehungen. Prof. Dr. Regina Ammicht Quinn, Tübingen, wandte sich gegen ein gesellschaftliches Denken, dass immer mehr Menschen die Menschenwürde abspricht. Prof. Dr. Bert Roebben, Dortmund, reflektierte religionspädagogische Konsequenzen zwischen Autonomie und Angewiesensein.

Vorträge

Univ.-Prof. Dr. Bert Roebben: Autonomie und Angewiesensein - Religionspädagogische Perspektiven:
http://www.seekingsense.be/documenten/BadHonnef2010.pdf

Der Vortrag von Dr. Peter Radtke wird in Kürze auf unseren Internet-Seiten bereitgestellt.

Grußworte

  • Dr. Wilhelm Albrecht für den Vorstand des Deutschen Katecheten-Vereins pdf
  • Simone Bell-D'Avis - Leiterin der Arbeitsstelle Pastoral für Menschen mit Behinderungen der Deutschen Bischofskonferenz pdf
  • em. Prof. Dr. Roland Kollmann pdf
  • Präses Nikolaus Schneider pdf
  • Dr. Wolfhard Schweiker - Sprecher der ALPIKA-AG "Sonderpädagogik in Schule und Gemeinde" und Dozent am Pädagogisch-Theologischen Zentrum, Stuttgart-Birkach pdf
  • Jochen Straub - Referent für die Seelsorge für Menschen mit Behinderung im Bistum Limburg pdf
  • Prof. Michael Wermke - Arbeitskreis für Religionspädagogik e. V. pdf

Zahlreiche Workshops vertieften das Thema für unterschiedliche Praxisfelder: Schule, Gemeinde, Fortbildung, Einrichtungen u.a.
Der wissenschaftliche wie praxisbezogene Austausch und das Engagement für kirchlich verantwortete (Bildungs)Arbeit mit Menschen mit Behinderungen gehen weiter. "Ich werde wieder dabei sein", so die Meinung vieler Teilnehmender.

Veröffentlichungen:

Der Band "Der Mensch lebt nicht vom Brot allein." Forum für Heil- und Religionspädagogik Bd. 1 ist im Open Access Bereich verfügbar

Forum für Heil- und Religionspädagogik - Tagungsbände

Rückblick:

"Und schuf dem Menschen ein Gegenüber ..." -
Im Spannungsfeld zwischen Autonomie und Angewiesensein


Flyer

Stark und autonom zu sein ist in unserer Gesellschaft ein erstrebenswertes Ziel. Menschen mit Behinderungen setzen sich seit langem dafür ein, aus der Abhängigkeit von Institutionen und bevor mundendem Helfen herauszukommen. Gleichzeitig ist für viele von ihnen der Zwang zur Individualisierung und Selbstbestimmung über fordernd geworden.

Jeder Mensch lebt in einem Geflecht von Abhängigkeiten und Beziehungen. Diese in gegenseitiger Achtung und größtmöglicher Selbstbestimmung nachhaltig zu gestalten ist eine tägliche Herausforderung. Das Forum widmet sich diesem Spannungsfeld von Autonomie und Angewiesensein.

Dabei richtet sich unsere Perspektive insbesondere auf ein Kommunikationsgeschehen, das Verständigung sucht: Verständigung als gastliche Umgangsform, die die unaufhebbare Fremdheit der/des Anderen realisiert und akzeptiert.

Dazu wollen wir

  • herkömmliche Autonomiekonzepte neu überdenken, und reale Erfahrungen von Abhängigkeit wahrnehmen,
  • nach Begegnungsformen suchen, die Autonomie ermöglichen, ohne in Distanz zu erstarren,
  • Anstöße geben, wie Achtsamkeit entwickelt werden kann,
  • Formen selbstbestimmten Lernens vor stellen und
  • resilienzfördernde Konzepte und subjektstärkende Arbeitsformen einüben. Mit diesem Thema steht das Forum in einer 10-jährigen Tradition, die religiöse Bildungsprozesse und Möglichkeiten der Teilhabe von Menschen mit Behinderungen immer wieder neu ins Blickfeld rückt.

Informationen zum Forum, zum Vorbereitungsteam sowie zu Terminen, Inhalten und Veröffentlichungen sind auch auf der Homepage des Forums für Heil- und Religionspädagogik zu erfahren: http://www.fhrp.de/


Informationen zum Forum, zum Vorbereitungsteam sowie zu Terminen, Inhalten und Veröffentlichungen sind auch auf der Homepage des Forums für Heil- und Religionspädagogik zu erfahren: http://www.fhrp.de/

Kontakt: Dr. Annebelle Pithan, pithan@comenius.de

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