Dietlind Fischer, Matthias Spenn, Yvonne Kaiser
Das war die Ausgangsfrage eines dreitägigen Fortbildungsangebots für evangelische Ganztags-Grundschulen, das im Februar 2009 gemeinsam vom CI, der Wissenschaftlichen Arbeitsstelle Evangelische Schule, dem PTI Neudietendorf und dem Ev. Schulwerk in Mitteldeutschland in Neudietendorf veranstaltet wurde.
Die Erfahrungen des CI mit dem Fortbildungsprojekt EGGS (Ev. Grundschulen werden Ganztagsschulen www.ci-muenster.de/themen/schule/schule5.php) wurden hier aufgegriffen und in einer Variante fortgeführt: Voraussetzung für die Teilnahme war die Anmeldung als Tandem (Lehrerin und Erzieherin) oder Team einer evangelischen Grundschule und eine Präsentation des pädagogischen Konzepts mit Stärken und Schwächen der jeweiligen Schule. Während der Veranstaltung nahmen die Schulteams gemeinsam an einer Arbeitsgruppe teil. Sie hatten Zeit, die gesetzten Impulse kooperativ in eine situationsspezifische Handlungsplanung an ihrer Schule zu übertragen. So wurden Konzepte und Aushandlungsstrategien geplant, beraten und vorgestellt: zur pädagogischen Förderung von Jungen, zur Lerndiagnose und schüleraktivierenden Leistungsbeurteilung mittels Portfolio und zur Zusammenarbeit in Jahrgangsteams. Eine interessante Beobachtung gelungener und nachhaltiger Qualifizierung: Wichtige "Impulsgeberinnen" in den Arbeitsgruppen waren drei Teilnehmerinnen aus dem EGGS Projekt (2006/07), das ihnen selbst fruchtbare Entwicklungsimpulse gegeben hatte. Die Rückmeldung der Teilnehmenden macht deutlich, dass das Fortbildungsmodell begeistert und anstiftend wirkt.
Dietlind Fischer/ Matthias Spenn/ Yvonne Kaiser
CI Informationen 2009/1
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