Dietlind Fischer
Das Projekt MINT - Mentoring in Teacher Education hat untersucht und erarbeitet, wie die Arbeit von Mentoren und Mentorinnen unterstützt werden kann. Dabei wurden Erfahrungen mit Mentoren-Systemen in unterschiedlichen Strukturen der institutionalisierten Lehreraus- und -fortbildung mehrerer Länder in Europa transparent und zugänglich gemacht. Im Mittelpunkt der Projektarbeit standen die Unterstützungssysteme, flankierende Begleitung und Förderung der praktisch-kommunikativen und reflexiven Arbeit von MentorInnen in Schulen.
An dem MINT Projekt, das von der Europäischen Union im Rahmen des SOKRATES-COMENIUS Programms 2003-2006 gefördert wurde, waren Lehrerbildner aus den Niederlanden, Slovenien und United Kingdom beteiligt. Die Koordination wurde vom Comenius-Institut geleistet. Der europäische Kontext setzt insbesondere Perspektiven für die eigene landes- und kulturspezifische Situation frei: Warum gibt es zur Arbeit von Mentoren in der Bundesrepublik keine empirische Forschung? Warum arbeiten Mentoren bei uns grundsätzlich autodidaktisch? Wie wirksam ist eine Unterstützung von Mentoren durch Fortbildung? Wie kann die Arbeit von Mentoren als Aufgabe in das Schulkonzept eingehen? Die Förderung des MINT Projekts ist mit dem Abschlussbericht zum 1.2.2007 beendet. Die Veröffentlichung der Ergebnisse mit Modulen und Arbeitsinstrumenten zur Mentoren bilden und gestalten Lernumgebungen Qualifizierung von Mentoren ist zunächst in Englisch vorgesehen.
Mit der zunehmenden Autonomie der einzelnen Schule wird auch die Qualifizierung des pädagogischen Nachwuchses zu einer relevanten Aufgabe der einzelnen Schule. Der Bedarf nach Unterstützung der Arbeit von Mentoren wird voraussichtlich zunehmen.
Zur Homepage von MINT - Mentoring in Teacher Education:
http://www.mint-mentor.net/
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